alt

B- und C- Waffen

Weißer Phosphor im Verdacht, Geburtsschäden zu verursachen

Neue Studie zu Geburtsschäden in Gaza
Einsatz von Phosphorbomben im Gazakrieg

(aus einer PM der IPPNW vom 08.05.2012)


Laut einer neuen wissenschaftlichen Studie gibt es einen "starken Zusammenhang zwischen angeborenen Fehlbildungen bei Neugeborenen und der Exposition der Eltern bei Angriffen mit weißem Phosphor". Das ist das Ergebnis der Studie "Angeborene Fehlbildungen in Gaza: Häufigkeit, Typen, familiärer Zusammenhang und die Korrelation mit Umweltfaktoren", die am 4. Mai 2012 im International Journal of Environmental Research and Public Health veröffentlicht wurde. Ein Team von palästinensischen und italienischen Wissenschaftlern hatte die Studie am Al Shifa Krankenhaus durchgeführt, in dem 28% aller Babies des Gazastreifens geboren werden.

Weiterlesen...

 

Verseuchtes Paradies. Die NATO als Umweltsünder

Auf Sardinien wurde das NATO-Militärgelände von Quirra vermutlich zur Erprobung von Munition mit abgereichertem Uran genutzt; es gibt eine signifikante Erhöhung von Krebsfällen unter Soldaten und Anwohnern.

Ein Beitrag von Aureliana Sorrento aus SWR2 -Wissen vom 13.4.2012

sardinien (pdf)

 

Toxische Kriegsrückstände - Der Völkerrechtler Manfred Mohr über giftige Munition und den Kampf für ihre Ächtung

Interview mit "Neues Deutschland" vom 22.02.2012

Manfred Mohr ist Professor für Völkerrecht und arbeitete ab den 1970er Jahren zum humanitären Völkerrecht, unter anderem an der Humboldt-Universität Berlin. Der Vorruheständler ist langjährig aktiv bei den Juristen und Juristinnen gegen atomare, biologische und chemische Waffen (IALANA) und Mitglied im Vorstand der Internationalen Koalition für die Ächtung von Uranwaffen (ICBUW)[1], der rund 150 Institutionen und Gruppen in 30 Ländern angehören.

nd: Wann und wie begannen Sie, sich gegen Uranwaffen zu engagieren?

Weiterlesen...

 

Aktion am 07.11.2011 in Berlin: "Uranmunition ächten - Den Opfern helfen"

Aus einer Mitteilung des ICBUW (International Coalition to Ban Uranium Weapons) Team Deutschland:

"Anlässlich des internationalen Aktionstags der ICBUW Anfang November werden wir eine Mahnwache am Brandenburger Tor mit dem Titel „Uranmunition ächten – Den Opfern helfen“ abhalten. Die Aktion findet am Montag den 7. November um 18 Uhr vor dem Nebeneingang der  amerikanischen Botschaft statt. Über zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen."

Desweiteren gibt es Planungen die bereits bekannte DU-Ausstellung „DUst and Death“ von Handicap International  wieder nach Berlin zu holen. Die Ausstellung wird im Anti-Kriegs-Cafe in Berlin Mitte nahe dem Alexanderplatz zu sehen sein. Die Eröffnung ist für Freitag den 2. Dezember geplant.".

 

Belgisches Gesetz zum Verbot von Uranwaffen

Verbot von Uranwaffen

Download (pdf)

 

Aktuelle Pressemitteilung: "DU-Waffen: Gefahren untersuchen - Einsatz bannen"

Anlässlich des dritten Jahrestages des Kriegsbeginns im Irak am 20. März weist die Internationale Koalition gegen Uranwaffen (ICBUW), Deutsche Sektion auf die enormen Gefahren hin, die weiterhin von den im jüngsten sowie im vorangegangenen Golfkrieg eingesetzten Waffensystemen ausgehen, die abgereichertes Uran (DU) enthalten. ICBUW fordert, kontaminierte Gebiete auszuweisen und zu entgiften, unabhängige Langzeitstudien über Umwelt- und Gesundheitsrisiken zu erstellen und den völkerrechtswidrigen Einsatz von DU-Waffen explizit mit einem Vertragstext zu bannen.

Zur Pressemitteilung (PDF-Dokument)

 

Vertragsentwurf zum Verbot von Uranwaffen

Der am 09. Februar 2005 im Auftrag von IALANA und IPPNW Deutschland verfasste Entwurf von M. Mohr und A. Samsel stellt einen Vertragsentwurf und eine Diskussionsgrundlage über das Verbot der Entwicklung und Herstellung, der Lagerung, der Weitergabe und des Einsatzes von Uranwaffen und ihre Vernichtung dar.

Der Entwurf als Download (PDF-Dokument)

Kurzfassung des Entwurfs (PDF-Dokument)

 

Einige grundlegende Aspekte der Völkerrechtswidrigkeit von Uranwaffen

Uranwaffen wirken (stark) giftig und (vermindert) radioaktiv/strahlend. Viele Zivilisten und Militärs, die einer DU-Explosion im Golfgebiet ausgesetzt waren, leiden heute an Gesundheitsproblemen. Damit verstößt der Einsatz von DU-Waffen gegen wesentliche Grundsätze des Völkerrechts, die an dieser Stelle näher erläutert werden.

Zum vollständigen Text (PDF Dokument)

 

Uranwaffeneinsatz

Eine humanitär-völkerrechtliche Standortbestimmung
Ein Aufsatz von Prof. Dr. Manfred Mohr

Zum Beitrag (pdf)